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Die Rückkehr der Orks

Die Rückkehr der Orks
Autor: Michael Peinkofer; Sprecher: Johannes Steck; 8 CD´s; ca. 619 Min.; Gekürzte Lesung; Verlag: Hörbuch Hamburg; Preis: € 34,95 (D&A), sFr 61,00 (UVP)
ISBN 978-3-89903-451-6

Michael Peinkofer erweckt die Orks zum Leben und beschreibt Mittelerdes wildeste Geschöpfe noch plastischer und lebendiger als Tolkien selbst. Daß Orks zwar häßlich und grausam, aber auch erfindungsreich, gewitzt und bisweilen sogar zu Höherem berufen sind – das beweist der junge Bestsellerautor mit diesem Roman.

Er knüpft nicht nur am überwältigenden Erfolg seines Vorbilds an, sondern webt die Geschichte der vierschrötigen Ungeheuer auch weiter. In geheimer Mission brechen Balbok und Rammar, zwei ungleiche Brüder, zum sagenumwobenen Eistempel von Shakara auf.

Damit beginnt ein Abenteuer, das ihre gesamte Welt erschüttert und das Spannung, Action und trockenen Witz in sich vereint. Mit diesem rasanten Ork-Thriller stellt Michael Peinkofer sein großartiges erzählerisches Können unter Beweis. Ein Muß für alle Orkfans – atemberaubend spannend und gleichzeitig voller Witz und Tempo.

Sprecher
Johannes Steck studierte an der Schauspielschule Professor Krauss in Wien. Der beliebte Theater- und Fernsehschauspieler, bekannt u.a. durch In aller Freundschaft und SOKO 5113, widmet sich heute vorrangig seiner erfolgreichen Sprechertätigkeit. „Johannes Steck gelingt es, die Hörer bis zum Schluss in den Bann zu ziehen“ (hr2) – seine dunkle Stimme ist wie geschaffen für Spannungsliteratur.

Autor
Michael Peinkofer, geboren 1969, studierte Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaft und arbeitete als Redakteur bei der Filmzeitschrift »Moviestar«. Mit seinen Bestsellern »Die Rückkehr der Orks« und »Die Bruderschaft der Runen« avancierte er zu einem der beliebtesten phantastischen Autoren Deutschlands. In der Serie Piper erscheint im August 2007 sein neues High-Fantasy-Epos »Unter dem Erlmond«. Michael Peinkofer lebt mit Frau und Tochter im Allgäu.

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Meinung
Als die ungleichen Orkbrüder Balbok und Rammar als Einzige einen Angriff bösartiger Kobolde überleben, versäumen sie es dummerweise, das Haupt ihres gefallenen Kommandanten zurückzubringen, wie es der Orkbrauch verlangt. Der erzürnte Häuptling schickt die beiden prompt auf eine Selbstmordmission – binnen eines Mondes sollen sie den von den Kobolden gestohlenen Orkschädel zurückbeschaffen.

Auf ihrer Suche tappen Balbok und Rammar schon bald in eine Falle des Zauberers Rurak, der ihnen die Lösung ihres Problems anbietet, wenn sie ihm dafür eine Kleinigkeit aus der Elfenstadt Shakara besorgen. Tatsächlich gelingt es den beiden Orks, in die Stadt im ewigen Eis vorzudringen und die Elfe Alannah zu entführen – und die erweist sich schnell als gar nicht so unglücklich darüber, ihrem öden Hohepriesterinnen-Dasein auf so rüde Art entrissen zu werden ...

Mit Die Rückkehr der Orks schlägt Michael Peinkofer ein neues Kapitel in der Geschichte der hässlichsten, brutalsten und amüsantesten Geschöpfe der Fantasy auf. Entsprechend wartet dieser – übrigens völlig eigenständige – Roman mit zünftigem Gemetzel und einer guten Ladung derbem Humor auf. Für Letzteren sorgen vor allen Dingen die Streitereien der Orkbrüder, die ein klassisches Slapstick-Gespann abgeben: Balbok ist ein für orkische Verhältnisse allzu intelligenter Sonderling, der sich vom rechthaberischen Fettwanst Rammar gleichmütig triezen lässt. Dass die beiden trotzdem zueinander halten, versteht sich von selbst: Schließlich sind sie nicht nur familiär verbunden, sondern auch in der Not vereint ...

Im Endeffekt erzählt Peinkofer eine klassische Fantasy-Geschichte aus ungewöhnlicher Perspektive. Dabei bedient er sich freimütig bei allem, was das Genre zu bieten hat -- und das oft mit einem ironischen Dreh, wie schmuggelnde Zwerge und gelangweilte Elfen unter Beweis stellen. Feinsinnigen Humor, ausgefeilte Charakterisierung oder epische Sprachgewalt sollte man freilich nicht erwarten: Peinkofer hat ein Ork-Buch geschrieben und hält seinen grob gebauten Hauptfiguren stilistisch die Treue. Dafür gibt’s geradlinigen, dreckigen Spaß. Jakob Schmidt (amazon.de)

 

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