Hélène Grimaud "Bach"

- Hélène Grimaud "Bach"
Deutsche Grammophon
Mit der Zusammenstellung ihrer ersten Bach-CD hat Hélène Grimaud einen ungewöhnlichen Weg beschritten, indem sie Werken von Bach die Bach-Arrangements anderer Komponisten gegenüberstellt.
Hélène erklärt ihren Ansatz so: „Die Idee entstand, weil ich mich fragte, warum Bachs Musik alle Menschen berührt und anspricht. Ich wollte dem Geheimnis ihrer universalen Kraft näher kommen.“
Und weiter: „Ich wollte von Anfang an reinen Bach mit Transkriptionen seiner Werke zusammenbringen, um deutlich zu machen, dass das Instrument bei seiner Musik nicht besonders wichtig ist – die Botschaft geht über das Medium hinaus.
Ich wollte ein Programm schaffen, das abwechselt zwischen seinen originalen Kompositionen und seiner Musik, wie sie mit den Augen anderer Komponisten zu sehen ist.“
Interview (Auszug):
Das Konzept dieses Album-Programms erläutert Hélène Grimaud im Gespräch mit Michael Church.
Was bedeutet Bach für Sie?
HG: Wie für viele andere Musiker und Komponisten ist Bach für mich die Bibel, und zwar seit ich als Kind begann ihn zu spielen - ihn jeden Tag zu spielen, war das Fundament für alles andere. Und es handelt sich um eine Bibel mit unendlich vielen Interpretationen, durch die man seine Beziehung zur Musik, zu sich selbst und zur Welt neu bestimmen kann.
Und was ist das Anliegen dieser CD?
HG: Die Idee entstand, weil ich mich fragte, warum Bachs Musik alle Menschen berührt und anspricht. Ich wollte dem Geheimnis ihrer universalen Kraft näher kommen. Wir Instrumentalisten messen unsere geistige und technische Entwicklung daran, wie wir seine Musik spielen - das ist unser Prüfstein. Und für Pianisten ist das Wohltemperierte Klavier die Bibel in der Bibel. Es geht um Tonarten, jede mit ihrem eigenen Charakter, und um die Grundsätze freier bzw. strenger Komposition. Ich wollte, dass diese CD dieselben Grundsätze widerspiegelt.
Wie entwickelten Sie die Idee weiter?
HG: Ich wollte von Anfang an reinen Bach mit Transkriptionen seiner Werke zusammenbringen, um deutlich zu machen, dass das Instrument bei seiner Musik nicht besonders wichtig ist - die Botschaft geht über das Medium hinaus. Ich wollte ein Programm schaffen, das abwechselt zwischen seinen originalen Kompositionen und seiner Musik, wie sie mit den Augen anderer Komponisten zu sehen ist.
Artist-Page
Tracks
1. Prelude in C minor BWV 847
2. Fugue in C minor BWV 847
3. Prelude in C sharp minor BWV 849
4. Fugue in C sharp minor BWV 849
5. 1. Allegro (piano performance)
6. 2. Adagio (piano performance)
7. 3. Allegro (piano performance)
8. Prelude in D minor BWV 875 (Original Version)
9. Fugue in D minor BWV 875 (Original Version)
10. Chaconne in D minor (Transcribed for piano Ferruccio Busoni 1866-1924)
11. Prelude in A minor BWV 889 (Original Version)
12. Fugue in A minor BWV 889 (Original Version)
13. Prelude and Fugue (transcribed for piano by Franz Liszt)
14. Prelude in E major BWV 878 (Original Version)
15. Fugue in E major BWV 878 (Original Version)
16. 1. Preludio (arr. for piano by Rachmaninov)
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