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Laster und Tugend

Laster und Tugend
Autor: Paul Freeman
Seiten: 340, TB.
pulp master
Euro 13,80 (D)
ISBN 978-3927734395

Auf dem Parkplatz eines Shopping-Centers in Al Khobar detoniert eine Autobombe und reißt den in der Ölindustrie tätigen amerikanischen Ingenieur Duncan McCready in Stücke. Mit ihm gehen Korbflaschen mit Hochprozentigem und diverse Zuckersäcke — Arbeitsutensilien eines Schwarzbrenners — in Rauch auf.

Im Königreich Saudi Arabien, wo Alkohol strengstens verboten ist, lässt sich offenbar mit der Gier der westlichen Gastarbeiter nach C2H5OH eine Menge Geld verdienen. Peter Maddox vom Arabian Chronicle findet schnell heraus, dass McCready illegale Pubs der östlichen Provinz beliefern wollte.

Kamen ihm dabei etwa fundamentalistische Extremisten auf die Schliche oder ging es gar um einen Verdrängungskrieg unter Schwarzbrennern und Schmugglern?

Das Leben und die Arbeit in Saudi Arabien — einem traditionsreichen Land im gesellschaftlichen Umbruch — haben den Briten Paul Freeman zu seinem Pulp-Fiction-Roman Laster und Tugend inspiriert, der sich auf fremdem Terrain dem Aufeinanderprallen unterschiedlicher Kulturen nähert.

Autor
Paul A. Freeman
kam 1963 in West-London zur Welt. Er studierte Umweltwissenschaft und ging Mitte der 80er als Englischlehrer in den Nahen Osten (Sudan, Kuwait, Ägypten). 1990 zog es ihn nach Simbabwe, wo auch sein erster Roman "Die Legenden von Ophir" (BD. 21) entstand.

1996 verschärfte sich die politische Situation, und er bekam als Weißer keine Aufenthaltserlaubnis mehr. Er ist mit der Sudanesin Ashai verheiratet und hat mit ihr zwei Töchter und einen Sohn. Zurzeit arbeitet er in Saudi-Arabien, wo er für Tageszeitungen und Magazine als freier Journalist und Autor tätig ist.

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