Oswald Kolle - Die Skandalfilme einer unaufgeklärten Generation

- Oswalt Kolle - Das Wunder der Liebe: Teil 1 - Sexualität in der Ehe
Deutschland 1967
FSK 16 J.
ca. 76 Min.
3L Film
Regie: F. J. Gottlieb
Darsteller: Régis Vallée, Biggy Freyer, Wilfried Gössler
Ton: Dolby Digital 2.0 Mono - PAL (s/w) - RC 2
Mit Das Wunder der Liebe startete OSWALT KOLLE einen der erfolgreichsten und kontroversesten Filme Deutschlands. Der “Aufklärer der Nation” brachte uns damit nicht nur die sexuelle Freiheit, sondern bescherte uns auch die Sexwelle.
In einer Gesprächsrunde diskutiert OSWALT KOLLE mit zwei Wissenschaftlern über die Notwendigkeit der Sexualaufklärung und stellt fest, dass „Sexualität eine besondere Quelle von Freude und Lust für den Menschen ist“. Anhand zweier Beispiele verheirateter Ehepaare werden deren Probleme und dessen Ursachen kommentiert.
In der heutigen Zeit eher komisch und kultig, sorgte der Film zur damaligen Zeit für große Empörung. Die Kirchen prangerten ihn an, die Zuschauer protestierten mit „Ferkel“, „Schweinerei“, doch offenbar trafen KOLLES Filme den Nerv der Zeit. Er erhielt die „Goldene Leinwand“ für 3 Millionen Zuschauer, verliehen am 9. November 1968 in Berlin, deutschlandweit sahen den Film über 6 Millionen Zuschauer. Weltweit ließen sich sage und schreibe 140 Millionen Menschen aufklären.
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- Oswalt Kolle - Das Wunder der Liebe: Teil 2 - Sexuelle Partnerschaft
Deutschland 1968
FSK 16 J.
ca. 110 Min.
3L Film
Regie: Alexis Neve
Darsteller: Petra Perry, Michael Maien, Solvi Stübing
Ton: Dolby Digital 2.0 Mono - PAL - RC 2
Soviel Sex hatte es in Deutschland in den Kinos noch nie gegeben!
„Verdirbt die Pille die Moral“, „Sind Liebestechniken pervers oder normal“, „Die Angst vor Impotenz“, sind nur einige der Themen aus OSWALT KOLLES Kultfilm, in dem er kein Blatt vor den Mund nahm, wo er eigentlich doch nur eine Kultur des Verständnisses und der Zärtlichkeit zwischen Mann und Frau schaffen wollte.
Aber KOLLE muss sich gegen heftige Widerstände wehren: die FSK will den Film auf den Index setzen, ein Staatsanwalt versucht ihn mit allen Mitteln hinter Gitter zu bringen, und die studentische Linke hat für ihn nur Spott und Verachtung übrig.
Das stachelte den „Sex-Missionar“ erst richtig an und brachte ihm erneut die „Goldene Leinwand“ für 3 Millionen Zuschauer, verliehen am 3. März 1970 in Berlin, deutschlandweit sahen den Film 3,5 Millionen Zuschauer.
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- Oswalt Kolle - Deine Frau, das unbekannte Wesen
Deutschland 1968
FSK 16 J.
ca. 88 Min.
3L Film
Regie: Alexis Neve
Darsteller: Heidrun Kussin, Sonja Lindorf, Bert Hochschwarzer, Kathrin Kretschmer
Ton: Dolby Digital 2.0 - PAL - RC 2
Die 68er: Kurt Georg Kiesinger regiert Deutschland, die Zeit der Studentenunruhen, des Minirocks und der Frauenbewegung. Bob Dylan singt, The Rolling Stones rocken, der Weltraum wird erforscht, und OSWALT KOLLE, der “Erforscher des deutschen Beischlafs”, erkundet Deine Frau – das unbekannte Wesen.
Angefangen von der Darstellung romantischer Schwärmereien und Träume zweier siebzehnjähriger Mädchen, der Geschichte einer jungen Ehefrau, die beginnt, sich sexuell zu befreien, bis hin zu den psychischen und körperlichen Veränderungen einer Frau, die ihr erstes Kind erwartet: Die Frauen wollten endlich über Sex, Verhütung, Geburt sprechen. KOLLE wies den Weg zur sexuellen Freiheit der Frau.
3,5 Millionen Besucher schauten sich den Film in Deutschland im Kino an und waren sehr dankbar für KOLLES Lebens- und Liebesberatung, wofür er 1969 die Goldene Leinwand erhielt. Mit seinen Aufklärungsfilmen gilt OSWALT KOLLE als Symbolfigur der sexuellen Revolution.
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- Oswalt Kolle - Zum Beispiel: Ehebruch
Deutschland 1969
FSK 16 J.
ca. 78 Min.
3L Film
Regie: Alexis Neve
Darsteller: Heidrun Kussin, Kathrin Kretschmer, Bert Hochschwarzer, Marianne Lebeau, Dieter Kaiser, Gerd Danzmayr
Ton: Dolby Digital 2.0 - PAL - RC 2
Nach der Befreiung der Sexualität aus den Fesseln einer bedrückenden Sexualmoral packte der „Liebeslehrer der Nation“ mit seinem Film ZUM BEISPIEL: EHEBRUCH das nächste heiße Thema an.
Innerhalb einer Partnerschaft gibt es kaum eine größere Zerreißprobe als den Ehebruch und das Fremdgehen. OSWALT KOLLE zeigte schon seinerzeit, dass Ehebruch oder Untreue nicht das Ende einer Beziehung sein muss und stellte die These auf, dass ein Seitensprung die Ehe sogar bereichern kann.
Das rief Ende der 60er Jahre einen wahren Sturm der Entrüstung hervor. Konservative Kreise witterten einen Angriff auf Sitte und Moral. KOLLE aber ließ sich nicht beirren und machte weiter.
Wieder lockte er 3,5 Millionen Besucher in die deutschen Kinos und nahm für diesen großen Filmerfolg abermals die Goldene Leinwand im Jahr 1969 entgegen.
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