Zip Tone "Sandman"

- Zip Tone "Sandman"
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Holen wir in diesem Fall etwas weiter aus: Als Kind interessierte sich Kerstin Leidner vor allem für Tasteninstrumente. Der Traum vom Klavier blieb unerfüllt, aber mit 13 Jahren bekam sie zu Weihnachten ein Keyboard. Nach einem Jahr Unterricht hatte sie schnell die Nase voll von Liedern wie 'Blau blüht der Enzian' und brach den Unterricht ab.
Gesungen hat sie im Grunde schon immer, allerdings ließ es ihre Schüchternheit nicht zu, sich an Schulbandprojekte oder Ähnliches zu wagen. Erst später traute sich Kerstin, in eine Band einzusteigen, damals Jester‘s Tear aus Bayreuth. Der melancholischen Progrock-Gruppe blieb sie einige Zeit treu, jedoch kristallisierte sich immer mehr heraus, dass diese Musikrichtung nicht zu ihrem Gesangstil passte. Des weiteren gestaltete es sich laut Kerstin stets sehr schwer, innerhalb der 5-köpfigen Band alle Charaktere musikalisch unter einen Hut zu bekommen.
Kerstin: "lch bin ein sehr emotionaler Mensch, dies bewegt mich, Musik zu machen. Genau diesen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, ließ sich aber mit Mitmusikern nicht realisieren."
Nach der Auflösung von Jester‘s Tear, ein paar gescheiterten Projektversuchen und klassischem Gesangsunterricht dachte Kerstin schließlich um. Trotz ihrer Bedenken, da sie kein Instrument wirklich spielen kann, wagte sie den Schritt zum eigenen Album. Der Plan war es, unter dem Banner ZIP TONE erst einmal ein Demo zu erstellen, im Endeffekt produzierte Kerstin dann aber das ganze Werk selbst, und bis auf ein Lied übernahm sie auch das den Mix.
Während der Arbeit am Album ist ihr klar geworden, dass sie am Besten zurecht kommt, wenn sie generell alles selbst macht. Den ersten Schritt dazu hat sie mit "Sandman" bereits getan - Texte, Kompositionen, Gesang, Mixing, CD-Gestaltung und Website.
Um ihre Arbeit an ZIP TONE abzurunden, ging sie jetzt noch einen Schritt weiter und wagte sich mit der Produktion ihres ersten Musikvideos auf absolutes Neuland. Mit einer geliehenen Kamera ging es raus aufs Feld um den Clip zu 'Autumn's Atmosphere' zu drehen.
Bald darauf folgte nach dem Kauf einer eigenen Kamera der Kurzfilm zu "Alone", den sie komplett allein drehte und schnitt. Für Kerstin war dies die Vervollständigung ihrer Arbeit: "Natürlich denke ich manchmal darüber nach, dass es einige Dinge gibt, die andere besser für mich umsetzen könnten und wenn es nötig ist, dann nehme ich auch mal Hilfe entgegen, aber solange es funktioniert, bleibt mein Motto "do it yourself"!
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